Flipper

Special when lit.

39 Maschinen aus den Jahren 1962 bis 1985: gesammelt, zerlegt, repariert, wieder zum Leuchten gebracht. Jede mit Steckbrief, Backglas und Spielfeld.

Geschichtliches

Wie alles anfing

An dieser Stelle gibt es Infos über mich und mein großes Hobby, die alten Spielautomaten!

Während meiner Jugendzeit hatte ich zum ersten Mal Kontakt mit diesen großen, klobigen, lärmenden Kisten. Das war Mitte der 70er Jahre. Eigentlich war man ja noch zu jung um in eine Spielhalle zu dürfen, aber man sah auch uns damals das Alter nicht unbedingt an. Die Spielhallen hatten zudem auch noch mehrere Ausgänge und so ist alles immer gut gegangen.

Den Grundstein zu meinem eigentlichen Hobby legten meine Eltern in dem sie mir bzw. uns Geschwistern einen alten Flipper schenkten. Leider wollte der nicht so richtig, so dass der Techniker des Aufstellers in den ersten Tagen Stammgast im Hause meiner Eltern war. Leichtsinnigerweise hatte der Aufsteller den Flipper als ein funktionierendes Gerät incl. Anlieferung verkauft und so bemühte sich der arme Mann darum das Ding zum laufen zu bringen.

Nach 3 Tagen siegte dann aber doch unser Mitleid mit dem Mann und auch unsere Ungeduld. Ich machte ihm den Vorschlag einiges an Ersatzteile da zu lassen (Spulen, Sicherungen, Lampen, Gummis usw.) und das Gerät als fertig zu melden. Dankend nahm er das Angebot an und war von da an nie mehr gesehen.

Was folgte waren sechs Wochen in denen der Flipper komplett demontiert, gereinigt, repariert, justiert und wieder zusammengesetzt wurde. Dann kam der große Moment: Mutter wurde sicherheitshalber in der Nähe der Sicherung abgestellt, der Stecker in die Steckdose gestöpselt und das Gerät eingeschaltet. Um es kurz zu machen: die Sicherung blieb drin und wir hatten ab da viel Spaß an dem Gerät. Es läuft übrigens heute noch und ist irgendwann einmal mit all den anderen Geräten in einem kleinen, privaten Flippermuseum zu finden und zu spielen.

Über den damals üblichen, samstäglichen Hobbymarkt einer großen Regionalzeitung bekam ich dann ein Jahr später Kontakt zu einem Teilehändler für Flipper, der auch gebrauchte Geräte verkaufte. Aus diesem Kontakt wurden ein paar schöne Jahre in denen nach der Schule so mancher Flipper repariert wurde. Natürlich wurden auch bis in die späten 80er Jahre hinein weiterhin regelmäßig mit der Clique “Spielhöllen” besucht um die ganzen neuen Flippermodelle auszuprobieren. Seit Anfang der 80er Jahre waren wir auch alle volljährig, so dass wir keine Kontrollen mehr fürchten mussten.