FlipperGottlieb

Gottlieb · 1980

Counterforce

Für eigenwillige Ideen und Designs war Gottlieb schon immer zu haben. Eine dieser Ideen wurde im Counterforce umgesetzt. “The pinball that strikes back” war der Marketingslogan dieser Sys80 Maschine und genau das beschreibt auch das Grundprinzip dieses Flippers.

Es ist der permanente Kampf gegen die Zeit die den Spieler unter Druck setzt und die ihn immer wieder zu schnellen und genauen Schüssen zwingt. Das Grundprinzip ist einfach erklärt:

Grüne Lampen steuern die Bonusmultiplikator des Spielers. Da es 7 Lampen sind ist somit bis zu 8-fach Bonus möglich wenn alle Lampen leuchten. Dazu muss der Spieler diese Targets treffen. Anschließend leuchtet vor diesen Zielen eine gelbe Lampe. In der oberen Spielfeldhälfte befindet sich eine 8-fach Targetbank. Jedes dieser Targets ist einer grünen Lampe und einem gelben Target zugeordnet. Zwischen Targets und grünen Multiplikatorlampen befinden sich jeweils 4 weitere Lampen. Diese symbolisieren die einzelnen “Angriffswellen” des Flippers. Um den Mehrfachbonus zu erhalten muss der Spieler nun entweder das zugeordnete Target oder das entsprechende gelbe Ziel treffen bevor die “Angriffswelle” die grünen Multiplikatorlampen erreicht. Danach startet die Welle wieder von neuem. Schafft der Spieler es bleibt der Multiplikator erhalten. An sonsten werden die entsprechenden grünen Multiplikatorlampen gelöscht und das Ziel muss erneut getroffen werden.

Den Angriffswelle sind auch noch weitere Prämien zugeordnet. Schafft es der Spieler alle Ziele während der ersten Welle zutreffen wird das obere Special-Ziel erleuchtet. Schafft er es in der zweiten Welle, wird die Extraball-Chance erleuchtet. Die dritte und vorletzte Welle erleuchtet die “Collect Bonus”-Lampe am oberen Kugelfangloch.

Insgesamt 4 Flipperfinger ermöglichen es dem Spieler alle Stellen des Spielfeldes zu treffen. Wildes “drauf los ballern” bringt allerdings nicht viel. Hier ist Strategie gefragt.

Der Counterforce ist eine “Star Serie 80” Maschine mit größerem Spielfeld als gewohnt. Das Spielfeld ist etwas schmaler als eine Standart-Widebody Maschinen, aber dafür auch etwas länger.

Entworfen wurde der Counterforce von Ed Krynski, die Grafiken stammen von Gordon Morrison. Der Counterforce war die 125.ste und letzte Maschine die von diesem Duo entworfen wurde. Insgesamt 10 Jahre arbeiteten diese beiden zusammen - so lange wie kein anderes Designerpaar. Gebaut wurde der Counterforce 1980 in einer Auflage von 3870 Maschinen.

Aus der alten Seite übernommen, von Frank noch nicht gegengelesen.

[Bilder in Originalgröße folgen von Frank: Counterforce_back.jpg, Counterforce_playfield.jpg, Counterforce_machine.jpg]